• David Schneider

Green Buildings: Diese Gebäude helfen uns zur CO2-Neutralität


Wir bei ETA+ haben ein klares Ziel: Die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. Dafür bieten wir eine Vielzahl von Lösungen an, die auf verschiedensten Arten und Weisen einen Beitrag zur Einsparung von Strom und der Umweltfreundlichkeit leisten.


Heute aber wollen wir einen Blick auf die fortschrittlichsten Gebäude hinsichtlich ihrer Energieeffizienz werfen, die schon vor der Gründung von ETA+ ein Vorbild für grüne Infrastruktur darstellten.

Dabei erklären wir, welches System des jeweiligen Gebäudes für dessen außerordentlich gute Energiebilanz sorgt. Eine komplett CO2-freie Reise um den ganzen Globus steht uns bevor, denn diese Gebäude befinden sich an unterschiedlichsten Ecken und Enden der Welt.


Unsere Reise startet in Großbritannien, genauer gesagt in Manchester, mit dem „One Angel Square“. Dieses moderne Bürogebäude dient der Co-operative Group als Hauptsitz. Laut der Building Research Establishment Environmental Assessment Method, oder für die Freunde von Akronymen: BREEAM, ist das Gebäude mit ‚Outstanding‘ zu bewerten. Und das aus gutem Grund, denn das One Angel Square verfügt über einige Eigenschaften, die es besonders umweltfreundlich macht. Das Gebäude im Herzen der Arbeiterstadt hat ein eingebautes ‚Heat Recovery System‘ um Heizkosten zu senken, während es gleichzeitig Regenwasser recycelt und reinigt. Das hauseigene Kraftwerk versorgt darüber hinaus die energieeffiziente LED-Beleuchtung des Gebäudes mit ausreichend Strom. Die Kirsche auf der Torte: Das mit einer Glasfassade ausgestattete Gebäude ist, wie die Engländer sagen würden, easy on the eyes. Energieeffizienz und schönes Design stehen sich offensichtlich nicht im Weg.


One Angel Square - Manchester, UK

Als nächstes treibt es uns über das Meer, auch wenn wir den englischsprachigen Raum nicht verlassen: Im sonnigen California steht nämlich das größte ‚net-zero*‘-Gebäude der Welt. Net-zero bedeutet, dass es sich komplett selbst mit der Energie versorgt, die es benötigt. Das Gebäude trägt den Namen: The David and Lucile Packard Foundation Headquarters. Zugegeben, der Name ist nicht ganz so einprägsam wie der des britischen Pendants, jedoch kann es auf anderen Wegen überzeugen. Auch hier wird das natürliche Regenwasser genutzt: Sämtliche Badezimmer im Gebäude werden mit aufbereitetem Regenwasser versorgt. Noch außergewöhnlicher ist, dass das Gebäude zu 95 Prozent aus recycelten Materialien erbaut und mit über 900 Einheiten von Solarzellen ausgestattet ist, die den besten Nutzen aus den Sonnenstunden in LA machen. Egal welches Wetter herrscht, die Packard Foundation Headquarters versteht es, einen ökologischen Nutzen daraus zu ziehen. Das Gebäude nähert sich somit stark den Verhältnissen der Umwelt an, was wie bei dem Sponge-City Konzept einen enormen Vorteil in einem sich wandelndem Klima darstellt.


Von Amerika geht es zurück in den Osten, nach Abu Dhabi, in dessen Skyline sich die 2015 errichtete IRENA Zentrale einreiht. IRENA, die International Renewable Energy Agency ist eine regierungsübergreifende Organisation, die sich für die Verbreitung und Nutzung von erneuerbaren Energien einsetzt – und sie geht mit gutem Beispiel voran. Schon das Design des Gebäudes per se soll den Energieverbrauch um 40 und den Wasserverbrauch um 53 Prozent im Vergleich zu Gebäuden ähnlicher Größe senken. Auch wenn hier kein Regenwasser recycelt wird, so ist zumindest eine solarthermische Anlage entworfen worden, die bis zu 75% des jährlichen Warmwasserbedarfs abdeckt. Darüber hinaus befindet sich eine massive Solaranlage auf dem Gebäude, welches sämtliche Energie für das Gebäude bereitstellt. Knapp über 1000 Quadratmeter davon schmücken die IRENA Zentrale. Das Gebäude ist vor allem auch von politisch großer Bedeutung, da es das Erste seiner Art in Abu Dhabi war und gezeigt hat, dass auch in den arabischen Emiraten zukünftig ein hoher Maßstab für Nachhaltigkeit gesetzt werden sollte.


IRENA Hauptsitz in Abu Dhabi - irena.org

Zu guter Letzt kehren wir zurück nach Deutschland. Wenn Sie raten müssten, wo das energieeffizienteste Gebäude in Deutschland liegt, hätten Sie vielleicht nicht umbedingt "Wörrstadt" gesagt. Der hier gelegene Firmensitz der Juwi Gruppe bezeichnet sich selbst als das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt. Der zwischen 2008 und 2010 errichtete Komplex verfügt über 3400 Quadratmeter Solarzellen und erzeugt damit mehr Energie, als es verbraucht. Kein Wunder, denn der jährliche Heizenergiebedarf liegt dank des exzellenten Wärmeschutzes bei lediglich rund 10 kWh pro Quadratmeter. Zur Kühlung ist ein Sprinklertank integriert worden, der nicht nur durch ein Rückkühlwerk für angenehme Temperaturen in heißen Monaten sorgt, sondern auch ein wesentlicher Faktor beim Brandschutz des Gebäudes ist. Das Projekt in Wörrstadt hat somit eine Menge an überzeugenden Features, die als Wegweiser für grüne Architektur dienen sollten.


Der Hauptsitz der Juwi Gruppe in Wörrstadt, Deutschland

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es in den verschiedensten Ecken der Erde interessante Projekte für umweltfreundliche Gebäude gibt - technologisch gesehen ist es also bereits möglich, eine CO2-neutrale Stadt zu bauen. Der gemeinsame Nenner der hier dargestellten Beispiele ist ganz klar die effiziente Nutzung von Solartechnik, gute Wärmetechnik und Isolation sowie die Nutzung des natürlichen Regenwassers. Dass dies nicht für jedes Gebäude in Frage kommt, steht fest. Aber dafür gibt es ja immer noch ETA+.


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