• David Schneider

Das kleine Einmaleins des CO2-Verbrauchs

Aktualisiert: 12. Aug 2019



Eines der prädominanten Themen im heutigen politischen Diskurs ist der Klimawandel. Dieser Aufschwung eines ‚Grünen Bewusstseins‘ zeigt sich von der Einführung recycelbarer Strohhalme bis hin zum Zuwachs der gleichfarbigen Partei. All dies bezeugt, dass Al Gores unangenehme Wahrheit auf dem Weg dahin ist, eine unangenehme Realität zu werden.

Der Klimawandel stellt uns als Betroffene vor riesige Herausforderungen. Doch genauso wie falscher Optimismus, ist Resignation fehl am Platze: Immerhin hat sich der Handlungsbedarf über die Kreise der Wissenschaftler hinaus bekannt gemacht. Auch wenn das Verbot der Plastikstrohhalme nicht das Ende des Klimawandels bedeutet, so ist es nicht von der Hand zu weisen, dass wichtige Schritte gegen Erderwärmung unternommen werden, allen voran das Übereinkommen von Paris. Und gerade in diesem wird immer wieder hervorgehoben, wie wichtig es ist, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.

Wenn man den CO2 Ausstoß diskutiert, werden oft dieselben Gründe angeführt: Die Autos sind schuld, Kühe produzieren viel zu viel Methan, et cetera, et cetera. Tatsächlich wird in diesem Diskurs jedoch oft einer der Hauptschuldigen gar nicht erst beim Namen genannt. Denn diese CO2 Riesen stehen unbeweglich in der Gegend und das ohne Milch zu produzieren oder Kilometer bis zum nächsten TÜV zu sammeln. Die Rede ist von dem Dach über deinem Kopf.

Allein in Deutschland stehen stolze 23 Millionen Gebäude, welche 365 Tage im Jahr beleuchtet, erhitzt und verpflegt werden wollen. Es ist bemerkenswert, dass Gebäude beachtliche 43 Prozent der gesamten Energie in Deutschland schlucken, ohne, dass sie im politischen Diskurs dieselbe Aufmerksamkeit erfahren wie andere CO2 Hauptverdächtige.

„Naja, statt Autos nehmen wir Öffis und auf Milch und Fleisch verzichte ich auch schon länger, aber Strom brauche ich. Daran lässt sich doch nichts ändern.“ Oh doch! Fast jedes Gebäude innerhalb deutscher Grenzen hat das Potenzial seinen Energieeffizienz um sagenhafte 30 Prozent (oder mehr) zu steigern.

Nun verbrauchen Gebäude knapp 400 Millionen Tonnen CO2 jährlich. Davon stammen 194 Millionen Tonnen aus dem Betrieb der HVAC-Systeme (Heating, Ventilation und Air Conditioning), welche gleichzeitig der größte Ansatzpunkt zur Energieeinsparung ist. Und wer Energie spart, spart auch gleich CO2. In unserem Fall gleich eine ganze Menge davon. In einem kompromisslos grünen Deutschland könnten jährlich schon hier bis zu 46 Millionen Tonnen CO2 gespart werden.

Kannst du dir vorstellen wieviel das ist? Wir nicht. Deshalb haben wir nachgerechnet:

In einer perfekten Welt – in der alle Menschen ETA+ zu Rate ziehen und die Energieeffizienz ihres Hauses mit verschiedenen Maßnahmen verbessern– sparen wir allein in Deutschland so viel CO2, dass man dafür:

1.288.000.000 Kilogramm Fleisch herstellen könnte. Die Versorgung von circa 25.000.000 Menschen für ein ganzes Jahr.


61.333.000 Mal von Mallorca nach Düsseldorf fliegen könnte. Hallo Flugmeilen!


6390 Mal mit dem Zug fahren könnte – und zwar von der Erde bis zur Sonne.


Oder ungefähr 9.200.000 Mal mit dem Auto um die Erde fahren könnte. Roadtrip!

Unser Ziel bei ETA+ ist es ebenfalls einen Beitrag im Kampf gegen die Erderwärmung zu leisten. Das machen wir, indem wir mehr aus der Energie rausholen, die dir zur Verfügung steht. Unsere Maßnahmen zum Energie Monitoring und Management ermöglichen eine Erfassung sämtlicher messbarer Energieflüsse, wodurch diese im Anschluss analysiert und schließlich optimiert werden können. Mehr Informationen dazu findest du hier.


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